Die Kunst sich auszudrücken
- Monika

- 12. Apr. 2023
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 30. Juni 2023

Es gab immer Zeiten wo ich Stift und Pinsel komplett weggelegt habe um dann (manchmal nach Jahren) die künstlerische Arbeit wieder aufzunehmen. Die Ergebnisse verblüfften mich immer wieder, denn manches verlernt der Körper auch nach Jahren nicht, anderes hat sich wie von Zauberhand weiter entwickelt. Dies ist in meinen Augen die Magie der Kunst, dass sie immer genau das abbildet wer ich JETZT gerade bin und gleichzeitig davon zeugt, was ich in der Vergangenheit schon erlebt und gelernt hab.
Über die Jahre wurde mir klar wie vielfältig mein künstlerisches Schaffen ist. Kunst ist nicht nur die Fähigkeit eine Blume so zu zeichnen, dass ein anderer erkennt "Ah, das ist eine Blume" (Wenn der Künstler fortgeschritten is
t erkennt der Betrachter vielleicht sogar die Narzisse von der Tulpe weg)
Wenngleich das natürlich immer schön ist, wenn eine solche nonverbale Kommunikation geglückt ist.
Mein persönliches Schaffen drückt sich auch in der Liebe aus mit der ich Mahlzeiten zubereite (eine weitere Leidenschaft von mir), Keramik repariere, male, zeichne, kritzle, den Garten bearbeite, mit anderen bin. Für mich war das eine große Entdeckung mich frei zu machen, von meinen eigenen Ansprüchen was ein "richtiger Künstler" ist.
Kunst soll mir und anderen Freude machen, Gefühle ausdrücken, dem unsagbaren eine Form und Farben geben, heilen (egal ob es sich um eine zerbrochene Schale oder eine innere Verletzung handelt), sie soll mich und andere inspirieren, oder auch einfach nur abbilden wer oder was gerade in mir lebendig ist.
Probier es aus, wenn du es nicht schon getan hast.
Es gibt kein richtig oder falsch.
Kein zu wenig oder zu viel.
Natürlich gibt es eine handwerkliche Seite und wir alle streben danach besser zu werden. Auch das darf sein.
Entscheidend für mich ist die Absicht, weshalb ich den Stift in die Hand nehme. Alles weitere ergibt sich dann.



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